Ausbilder im Metallbauer-Handwerk und Lehrer treffen sich zum Gedankenaustausch

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung der Abteilung Metallbau-Technik an der Mannheimer Heinrich-Lanz Schule 1 informierte die amtierende Schulleitung, die Abteilungsleitung sowie verantwortliche Lehrer die zahlreich erschienenen Ausbildungsbetriebe der "Metallbauer".
In seiner Begrüßungsrede erklärte Schulleiter Klaus Zeimer, dass die ersten 100 Tage seiner Amtszeit beendet seien.
"Es ist an der Zeit, dass Sie als Ausbildungsbetriebe wissen, was an der Heinrich-Lanz Schule 1 läuft", so Klaus Zeimer wörtlich.
Etwa 1100 Schüler, davon 104 Schüler in den Metallbauer-Klassen sowie insgesamt 42 Lehrer bilden das interne Schüler- und Personalspektrum.
"Weiterbildung hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert.Deshalb macht es Sinn, wenn sich Ihre Gesellen zum Meister weiterbilden und somit die erfahrenen Kenntnisse und Fertigkeiten in den kundenorientierten Betriebsabläufen praktisch umsetzen", sagte Zeimer weiter
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Michael Schröder erläuterte die künftigen schulorganisatorischen Planungen der Abteilung Metallbau-Technik für das Schuljahr 2017/2018."Wir werden den Blockunterricht verändern, indem wir die einzelnen Klassenstufen nach A-B-C einteilen.
Jede Klasse wird nach dem neuen Blockplan jeweils eine Woche in der Schule sein.
Die zukünftigen Prüfungsklassen werden an zwei Tagen bis zur Abschlussprüfung unterrichtet.
Alle neuen Blockpläne werden wir im Juni 2017 auf unserer Homepage veröffentlichen", bemerkte Schröder abschließend."Wir können umso besser planen, je schneller uns die Ausbildungsbetriebe die aktuellen Zahlen der neuen Auszubildenden melden", legte Abteilungsleiter Frank Häfner dar.

In seiner Funktion als stellvertretender Schulleiter erklärte Valentino Soravia die geplante Abbildung der Klassenstundenpläne durch das Programm Untis. "Die Online abrufbaren Vertretungspläne der Schüler führen aus unserer Sicht zu einer transparenten Unterrichtsdarstellung für die Ausbildungsbetriebe", so die Botschaft von Soravia.

Klaus Zeimer erläuterte die geplante Umsetzung des Englisch-Unterrichts innerhalb der Lernfeldkonzeption in Baden-Württemberg sowie den gezielte Einsatz von CAD-Programmen im Unterricht der Meisterschulklassen. "Wir müssen CAD-Kenntnisse den einzelnen Meisterschülern vermitteln", so Zeimer hinsichtlich seiner Zielvorstellungen.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe beabsichtigt die Schließung der einjährigen Berufsfachschule Metall zum Schuljahr 2017/2018. "Wir müssen die erforderliche Soll-Schülerzahlen in der Berufsfachschule erreichen, um eine stabile Klasse bilden zu können. Sollten wir im kommenden Schuljahr keine Berufsfachschulklasse einrichten können, gibt es keine Möglichkeit mehr die Genehmigung für die Berufsfachschule Metall zurückzuholen", so der Schulleiter.

"20 Unterrichtsstunden in der Woche gezielte Fachpraxis bis zur Abschlussprüfung erhält jeder Berufsfachschüler in den Werkstätten der Heinrich-Lanz Schule 1. Die Schüler lernen durch die motivierende Herstellung von verschiedenen Werkstücken jegliche Fertigkeiten und Kenntnisse gemäß dem aktuellen Lernfeldkonzept.
Dadurch diese flexiblen Meilensteine erreichen wir ein hohes Qualitätsbewusstsein sowie Eigenverantwortung der jeweiligen Schüler bei der Bearbeitung von Kundenaufträgen. Die einzelnen Ausbildungsbetriebe erhalten somit im zweiten Ausbildungsjahr verantwortungsvolle und werkstattgeprägte Auszubildende", so lautete das Credo von Werkstattlehrer Theo Herrmann.
Nach einer engagierten Diskussionsrunde sowie einem informativen Werkstattrundgang führte Schulleiter Klaus Zeimer den ersten Imagefilm der Abteilung Metallbau-Technik den begeisterten Ausbildern vor. "Wir werden zudem die Web-Präsenz der Heinrich-Lanz Schule 1 völlig neu gestalten. Ausbildungsbetriebe und interessierte Schüler können sich jederzeit die beeindruckenden Imagefilme der drei Abteilungen der Heinrich-Lanz Schule 1 zur zukünftigen Berufsorientierung ansehen", so Zeimer abschließend.