Ab dem nächsten Schuljahr 2016/2017 richtet die Mannheimer Heinrich-Lanz Schule I den Schulstandort für die berufliche Ausbildung zum Berufskraftfahrer ein. "Als dualer Ausbildungspartner und als Schwerpunktschule für Nutzfahrzeugtechnik haben wir auf die große Nachfrage reagiert und den Wunsch nach einem räumlich nahen Schulstandort aus der Transport- und Speditionsbrache in die Praxis umgesetzt", sagte Schulleiter Robert Kretz. Die duale Ausbildung zum Berufskraftfahrer dauert drei Jahre und endet mit der Abschlussprüfung durch die Industrie- und Handelskammer. Der gültige Rahmenlehrplan für den berufsbezogenen Unterricht an Berufsschulen ist durch die ständige Konferenz der Kultusminister und Senatoren der Länder beschlossen worden. Zwölf schulische Lernfelder regeln die beruflichen Inhalte zum Berufskraftfahrer.

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind ausgebildete Berufskraftfahrer eine gesuchte Berufsgruppe und der Ruf nach sehr gut ausgebildeten Fachkräften durch die Transportwirtschaft ist deutlich zu hören. "Die Heinrich-Lanz Schule I ist personell und technisch in der Lage die Anforderungen der Lehrpläne zum Berufskraftfahrer in die schulische Praxis umzusetzen", erklärte Kretz weiter. Der Bildungsausschuss der Stadt Mannheim hat in seiner Funktion als verantwortlicher Schulträger dem Schulstandort für Berufskraftfahrer zugestimmt. Zustimmung erfolgte ebenfalls durch das Regierungspräsidium Karlsruhe und die Regionalkonferenz sowie durch die beiden umliegenden Berufsschulen in Karlsruhe und Heilbronn. Als richtungsweisender Schulstandort für fahrzeugtechnische Berufe in der Metropolregion Rhein-Neckar-Odenwald rundet die Ausbildung zum Berufskraftfahrer das Portfolio der Heinrich-Lanz Schule I ab. Dies führt zu einer Stärkung des Wirtschaftspotentials in der Region. Weiterführende Informationen: "Berufskraftfahrer/ Berufskraftfahrerin".

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